Dienstag, 25. März 2014

Rezept: Thai-Curry à la Maike

Ich liebe asiatisches Essen! Wenn ich ins Restaurant gehe, bestelle ich mir am liebsten ein leckeres Curry. Doch leider lässt das Studentenbudget solche Schlemmereien nicht allzu häufig zu, weshalb ich irgendwann beschlossen habe, es einmal selbst zu probieren. Nun ist es aber so, dass viele asiatische Gerichte eine Menge Zeug brauchen, die es mal nicht eben im Laden um die Ecke gibt. Meine Variante ist deshalb stark vereinfacht, aber - so viel kann ich euch verraten - trotzdem verdammt lecker!

Zutaten: Hähnchenbrustfilet, Zwiebeln, Gemüse eurer Wahl (hier: Möhren, Champignons, Blumenkohl), Currypaste (hier: grün), Kokosmilch, Mungobohnensprossen oder Bambussprossen, eventuell etwas Öl falls ihr das Gemüse anbraten wollt. Außerdem noch eine Beilage eurer Art, zum Beispiel Reis.

Hier gilt natürlich wie immer: Tut das rein, was euch schmeckt! Es gibt total viel Gemüse, das sich für Thai-Curry eignet, lasst da eurer Fantasie freien Lauf! Ich mag zum Beispiel auch gerne Brokkoli, Paprika, Bambussprossen oder Zuckererbsen dazu. Und wenn ihr kein Fleisch mögt, lasst das Hähnchen einfach weg. Wenn ihr lieber frisches Gemüse anstatt Dosengemüse mögt, bereitet es so zu! Hauptsache es schmeckt euch am Ende.


Man beginnt damit, die rohen Zutaten zu kochen. In meinem Fall sind das die Hähnchenfilets und der Blumenkohl. Währenddessen kann man schon einmal die Zwiebel kleinschneiden und die Beilage zubereiten. Ich habe mir dazu Bandnudeln gemacht, da ich nicht so der große Reis-Fan bin.


Wenn alles fertig gekocht bzw. aus den Dosen abgeschüttet wurde, habt ihr schon einmal euer Gemüse beisammen.


Das Fleisch schneidet ihr in kleine, "scheibenartige" Stücke. Ich nehme dafür meistens nur die Teile vom Filet, die am schönsten sind, über die Reste freut sich dann abends der Hund.


Jetzt ist auch schon gar nicht mehr viel zu tun. Ihr lasst die Kokosmilch in eurem Gefäß aufkochen. Ich habe eine spezielle Wok-Pfanne, habe das Gericht aber auch schon in gut beschichteten Töpfen zubereitet. Dann gebt ihr nach und nach Currypaste hinzu und lasst sie mit köcheln, bis ihr euren gewünschten Schärfegrad erreicht habt. Lieber langsam hochtasten, bevor euch später der Mund brennt! Dann könnt ihr euch schon eure restlichen Zutaten hinzugeben.


Das Ganze könnt ihr dann nach belieben noch eine Weile köcheln lassen. Da keine rohen Zutaten mehr enthalten sind, müsst ihr aber nicht darauf achten, ob etwas durchgegart ist sondern könnt essen, sobald es euch warm genug ist! Also drauf auf den Reis/die Nudeln und schon könnt ihr ein Bild davon auf Instagram posten!


Verdammt einfach, oder? Gerade für solche Gewürz-Antitalente wie mich ein super Rezept. Ich hoffe ich habe dem ein oder anderen ideenlosen Hobbykoch etwas mit Inspiration versorgt. 

Alles Liebe!

Kommentare:

  1. Ich liebe Currys auch, meine beinhalten anstatt Fleisch immer Süßkartoffeln zum satt machen und sehr sehr viel Chili und Chutney ;)
    Sieht auf jeden Fall lecker aus, jetzt habe ich auch Lust darauf, dabei ist es erst 8.00 Uhr ;)

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  2. Tolles Rezept :) ich liebe die asiatische Küche auch sehr, vor allem weil man das meiste so einfach nachkochen kann :) auf meinem Blog findest du übrigens eine Thai Rezept Reihe (falls du es noch nicht gesehen hast), versuche immer einmal im Monat ein Rezept nachzukochen und zu posten!

    Liebste grüße <3

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    1. Danke für den Tipp, ich schau auf jeden Fall mal rein! :)

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  3. mhhhhhm das sieht wirklich gut aus! Ich bin leider nicht so der Curry Fan, allerdings glaube ich, dass das Rezept auch ohne Currypaste schmeckt :)
    Dank dir habe ich jetzt übrigens Hunger - danke! :D

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  4. super tolle Fotos! Dein Blog gefällt mir generell sehr gut :)

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  5. Thai-Essen ist einfach göttlich! ♥
    Ich habe letztens mit meiner besten Freundin thailändisch gekocht und es war soooo unglaublich lecker. Aber du hast definitiv recht, dass das ganz schön ins Geld geht wenn man öfters auswärts essen geht.
    Deine Fotos sehen richtig lecker aus! Wenn ich das nächste Mal Hunger auf Thai habe, werde ich dein Rezept ausprobieren :)
    Allerliebste Grüße
    Vanessa

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