Sonntag, 24. November 2013

Sonntagspost: Ein neues Kapitel beginnen.

Mit riesigen Schritten geht es auf Weihnachten zu, in einer Woche ist schon der erste Advent. Ich bekomme gar nicht mit, wie die Zeit verfliegt. Es kommt mir wie gestern vor, dass ich meinen ersten Tag an der Uni hatte und es erscheint mir total unwirklich, dass ich jetzt schon seit fast vier Monaten meine eigenen vier Wände habe.
Bin ich hier angekommen? Diese Frage kann ich nicht beantworten. Ich bin hin und her gerissen. Viel muss hier noch erledigt werden, die Wände sind noch zu kahl, die Weste zu weiß. Es ist nicht viel passiert. Oder etwa doch?
Zuhause ist viel passiert. Dinge, die ich nicht geplant hatte. Situationen, in denen ich nie sein wollte. Situationen, die ich gemeistert habe. Für den Moment. Doch sie haben Spuren hinterlassen und jetzt steht einiges auf dem Kopf. Es ist Zeit sich zu fangen. Zeit sich zu besinnen.
Zeit sich neu zu besinnen? Wenn nicht in der Weihnachtszeit, wann dann? Es wird früh dunkel, die warme Heizung lädt uns ein, einen Moment auf dem Sofa platz zu nehmen. Vielleicht mit einem Tee, vielleicht mit einem guten Buch. Ein wenig nachzudenken, aber nicht zu grübeln. Und dann los zu lassen und ein neues Kapitel zu beginnen.

Soundtrack der Woche: Prinz Pi - Glück
Lesestoff der Woche: John Green - Eine wie Alaska
Kulinarisches Highlight der Woche: Selbst gemachter Eistee beim Besuch im Chinarestaurant.
Tipp der Woche: „The Taste“: Mittwoch 20:15 Uhr Sat1 - überraschend erfrischendes Fernsehen!

Ärgernis der Woche: Wenn jemand in ein Hundehäufchen tritt, es im ganzen Treppenhaus verteilt und dann nicht wegwischt!
Glücksmoment der Woche: Habe zuhause meinen geliebten Hund wiedergesehen und mit meiner Mutter zusammen so viel gelacht wie lange schon nicht mehr.
Tagträumer-Moment der Woche: Vom Starbucks bis zu meiner Wohnung braucht man genau einen großen Lebkuchen-Latte.

Zitat der Woche: „Sie drehte sich weg und sagte leise, vielleicht zu sich selbst: „Verdammt, ich will keine von denen sein, die auf der Couch hocken und immer nur davon reden, was sie mal Großes tun wollen. Ich will es tun. Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie.“ „Hä?“, fragte ich. „Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach nur genutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ John Green - Eine wie Alaska




Ich hoffe ihr hattet einen schönen Sonntag! 

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